Bester Freund

Mein bester Freund

1999
Kohlezeichnung, weiß gehöht, auf grauem Ingrespapier
60 x 80 cm

Die Zeichnung versteht sich in vielen Perioden der Kunstgeschichte als unmittelbare Formulierung dessen, was der Künstler künstlerisch wirklich zu leisten vermag; ihr spezifisches Kriterium ist die Spontaneität. Wie bei der Handschrift spielt die Individualität des Duktus eine große Rolle. In “Mein bester Freund” kommt dies besonders zum Ausdruck, denn in nur wenigen Strichen konfrontiert uns Waske mit der Nahaufnahme von Mops und Herrchen. Die volkstümliche Legende, Menschen würden ihren Hunden mit der Zeit immer ähnlicher, wird hier äusserst ironisch in den anatomisch hervorstehenden Augäpfeln des Herrchen persifliert.

January 1 @ 01:00
01:00 — 02:25 (1h 25′)

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