Virtual Reality

Virtual Reality

1991
Acryl auf Ingrespapier
82 x 63 cm
Privatsammlung

Mathias Waske war ein Meister der Kombination. Er war nicht nur ein Meister der künstlerischen Techniken der vergangenen Jahrhunderte, er war auch ein aufmerksamer Kritiker und Beobachter seiner Zeit. Die Arbeit “Virtual Reality – Mona Lisa” stammt aus dem Jahr 1991, als die Entwicklung von Virtual Reality Brillen aktuell war. Die Ames Aerospace Human Factors Research Division der NASA arbeitete an experimentellen Mensch-Computer-Interaktionssystemen. 1985 wurde ein erstes Konzept, das “Virtual Environment Display System” entwickelt. Dieser erste Prototyp war ein Weitwinkel-Anzeigesystem, das auf einem Motorradhelm montiert war. Waskes „Virtual Reality – Mona Lisa“ fängt diesen Entwicklungsstand ein und lässt uns darüber nachdenken, wie die Mona Lisa die Welt durch die VR-Brille wohl gesehen hätte.

January 3 @ 20:00
20:00 — 22:00 (2h)

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